Am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an,
wie weit wir es gebracht haben,
sondern darauf,
ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind.

 
Unbekannt

 

Spezielle Angebote

Für Frauen
 
Für Menschen, die
 sich Co-abhängig fühlen

 
Für Menschen, die sich als
 hochsensibel wahrnehmen

 
Für Menschen in Krisen-
 und Umbruchsituationen

 
Für Trauernde
 
Für Menschen,
 die queer leben

 
Für Frauen
 
Mein Angebot ist keine spezielle Methode, sondern integriert eine ganzheitliche frauenspezifische Perspektive in die bestehenden Beratungsansätze und Therapierichtungen – ausgehend von den Ergebnissen der internationalen Frauen- und Genderforschung der letzten 30 Jahre.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Beratungs- und Therapieangeboten werden Symptome und Probleme von Frauen innerhalb meines Angebotes nicht nur als Zeichen individueller Krisen gedeutet, sondern immer auch als Ausdruck weiblicher Lebensbedingungen und geschlechtsspezifischer Sozialisation gesehen.
Frauen erleben ihre Probleme häufig als individuelles oder privates Versagen. Meist handelt es sich jedoch um Erfahrungen von Frauen, die Ausdruck von ungerechten Macht- und Gesellschaftsstrukturen sind. Frauen haben durch ihre Sozialisation häufiger als Männer einengende Rollenzuschreibungen erfahren, Gewalterfahrungen machen müssen und sich in Abhängigkeiten begeben. Hierbei sind verdrängte Aggressivität, mangelnde Körperbezogenheit, unerfüllte Sexualität, sowie Ohnmachtsgefühle häufig noch die Folge.
 
Mein Angebot
 
Spezifische Probleme von Frauen, wie z.B. Selbstwertproblematiken, Sexualitätsprobleme, Essstörungen, Missbrauchserfahrungen können in Beratung und Therapie innerhalb eines geschützten und wertschätzenden Rahmens eine ganzheitliche Unterstützung finden.
Besondere Herausforderungen ergeben sich für Frauen heute, wenn gegensätzliche Bedürfnisse und Wertvorstellungen unter einen Hut gebracht und berufliches sowie privates Leben miteinander vereinbart werden sollen. Ich mache mich mit Ihnen auf die Suche nach kreativen Lösungen, um die verschiedenen Bereiche Arbeit, Körper/Gesundheit, Familie/Freundeskreis, Weiblichkeit/Sexualität gut zusammenzubringen und die Lebensbereiche sinnerfüllend aufeinander abzustimmen.
Für Menschen, die sich co-abhängig fühlen
 
Angehörige von suchtkranken Menschen leiden häufig genauso schwer unter der Erkrankung wie die Betroffenen selbst, oft fühlen sie sich hilflos der Problematik des Angehörigen ausgeliefert und selten wissen Co-Abhängige, wo und wie sie sich eigentlich selbst Unterstützung holen können.
Angehörige richten mit der Zeit oft ihre gesamte Energie auf den Umgang mit der süchtigen Person. Der Prozess der sich entwickelnden "Co-Abhängigkeit" bleibt meistens unbemerkt und ist für die betroffene Person zunächst nur sehr schwer zu erkennen und zu begreifen. Um den Schein nach außen hin zu wahren und mit dem festen Glauben, andere Menschen ändern zu können, verstricken sich Menschen oft über lange Zeiträume in Beziehungen, wo sie nicht gesehen werden und eigene Bedürfnisse und Potentiale nicht ausgelebt werden können.
"Co-Abhängigkeit" kann nicht nur zum Problem innerhalb einer Beziehung zu einem Menschen mit Suchtproblemen werden. Ausbeutende und hierarchische Arbeitsstrukturen, besonders im Gesundheits- und Sozialbereich, können langfristig dazu führen, dass Menschen keine Idee mehr davon haben, was sie selbst brauchen, wollen und können.
 
Mein Angebot
 
Ich unterstütze Sie dabei, Ihre eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen wieder mehr wahrzunehmen und suche mit Ihnen nach Möglichkeiten, diese im Alltag zu leben und sie besonders im Kontakt zu anderen für sich zu vertreten. Zudem unterstütze ich Menschen, die Selbsthilfegruppen für Co-Abhängige, bzw. Angehörige von Süchtigen besuchen. Dazu gehören die 12-Schritte-Gruppen für Anonyme Co-Abhängige (Codependents Anonymous/CoDA) und Al- Anon-Familiengruppen. Mein Beratungs- und Therapieangebot richtet sich auch an Menschen, die eine therapeutische Nachsorge nach Ihrem Klinikaufenthalt bzw. Beratung vor einem Klinikaufenthalt in einer 12-Schritte-Klinik wünschen.
Für Menschen, die sich als hochsensibel wahrnehmen
 
Hochsensibilität ist eine physiologische Veranlagung, bei der das Nervensystem mehr Reize und Informationen als normal aufnimmt. Das betrifft ca. 15-20% aller Menschen. Hochsensibilität kann sich in allen Lebensbereichen auswirken. So nehmen Hochsensible Licht, Farben, Temperatur und Lautstärke oft extremer wahr und reagieren empfindlicher auf Emotionen oder Stimmungen von anderen Menschen. Hinzu kommt, dass die aufgenommenen Informationen der Umwelt vom System oft intensiver verarbeitet werden als bei "Normal-Sensiblen". Hochsensible erreichen deutlich früher einen Zustand der Reizüberflutung und Überforderung. Welche Ursachen es auch haben mag, betroffene Menschen weisen häufig eine speziell ausgeprägte Empfindsamkeit auf, und diese spezielle Sensibilität -- z.B. was Wahrnehmung, Nervensystem und soziale Kompetenz anbelangt -- kann sich auf allen Ebenen des Seins -- also körperlich, seelisch, geistig -- auswirken.
Aufgrund der häufigen Reaktionen ihrer Umwelt, "Was bist du so empfindlich?", "Was hast du nur schon wieder?", "Stell Dich doch nicht so an" sind Hochsensible häufig leichter zu verunsichern und fühlen sich schneller als Außenseiter_innen.
Vielen Mediziner_innen und Therapeut_innen in Deutschland ist das Phänomen noch unbekannt und auf Dauer kann ein mangelndes Bewusstsein und eine erzwungene Anpassung an die Umwelt zu psychischen oder physischen Symptomen wie z.B. Dauerstress, depressive Verstimmungen, Migräne, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit oder sogar psychischen Krankheiten und Süchten führen.
 
Mein Angebot
 
Ich biete hochsensiblen Menschen einen förderlichen und stärkenden Raum an und begleite Sie bei der optimalen Selbstentfaltung. Bei einem gesunden Selbstmanagement mit der Hochsensibilität geht es zum einem darum, den Focus auf die hochsensiblen Bedürfnisse zu richten und zum anderen darum, wie diese besonderen Bedürfnisse im Kontext von gesellschaftlichen Normen und Erwartungen befriedigt werden können.
Die Probleme eines hochsensiblen Menschen entstehen oft eher durch das Unverständnis der Umwelt als in ihnen selber. Im Beratungs- und Therapieprozess können sie lernen, achtsamer mit sich selbst umzugehen und sich im Kontakt mit der Umwelt einfacher zu bewegen.
Für Menschen in Krisen- und Umbruchsituationen
 
Berufliche oder persönliche Umbruchsituationen, wie längere Erkrankungen, Trennungen, Unfälle oder Arbeitsplatzverlust können uns ungewollt in Krisen führen und ursprünglich geplante Lebenswege zerschlagen. Solche Umbruchsituationen können dazu führen, dass wir mit extremen Gefühlen zu kämpfen haben, längere Zeit ohne verbindliche Strukturen leben und uns desorientiert und mutlos gegenüber dem Leben fühlen. Während wir unter diesen schwierigen Bedingungen leiden, müssen wir uns dennoch mit ihnen auseinandersetzen, den Überblick behalten und uns den Veränderungen stellen.
 
So schmerzhaft Umbruchsituationen auch sein können und so sehr sie uns aus der Bahn werfen, verbergen sich in ihnen oftmals ungeahnte Möglichkeiten, die unser Leben zum Positiven verändern können. Krisen- und Umbruchssituationen setzen uns oftmals einem existenziellen Risiko aus, können uns aber gleichzeitig ein enormes Entwicklungspotential für das eigene Leben zur Verfügung stellen. Eine Krise kann somit immer auch als eine Art Übergangsritual betrachtet werden, bei dessen erfolgreicher Bewältigung sich die eigene Lebensqualität erhöhen kann.
 
Mein Angebot
 
Menschen, die sich mit der Veränderung isoliert und überfordert fühlen, können innerhalb meines Angebotes Entlastung finden. Ihre persönlichen Stärken und Ressourcen werden mobilisiert und ich unterstütze Sie darin, nach neuen Handlungsmöglichkeiten und passenden Perspektiven zu suchen. Zudem können Sie im geschützten Raum und mit Hilfe körperlicher Übungen Ihre persönlichen Grenzen und Gefühle bewusster wahrnehmen und achten. Die Besinnung auf die Entwicklungschance soll gefördert und neue Energie- und Lebensquellen sollen entdeckt werden.
Für Trauernde
 
Die Trauer um den Verlust eines Menschen ist eine Erfahrung, die kaum einem Menschen erspart bleibt. Tod und Trennung können dabei manchmal in tiefe, scheinbar unüberwindbare Trauer stürzen, die die Betroffenen aus eigener Kraft oft nicht überwinden können.
Themen wie Tod und Trauer finden in unserer leistungsorientierten Gesellschaft immer weniger Platz. Die moderne Gesellschaft bringt nur sehr wenig Toleranz für die Trauer um den Tod eines geliebten Menschen auf. Die nötige Zeit und Unterstützung für den Trauerprozess ist häufig nicht gegeben. Nach einer kurzen Auszeit müssen Trauernde in der Regel wieder im Arbeitsleben funktionieren und sind damit konfrontiert, dass ihre Kollegen und Freunde sich nicht mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit auseinander setzen wollen. Es kann schnell passieren, dass Sie sich als Trauernde/r von ihren Mitmenschen alleine gelassen fühlen und vielleicht auch selbst nicht wissen, wie Sie mit ihren unterschiedlichen Gefühlen umgehen sollen. Oft fehlt es an Möglichkeiten, den Gefühlen der Trauer überhaupt einen Ausdruck zu verleihen oder auch an Räumen, um für sich geeignete Abschiedsrituale zu finden.
Trauer kann bei Menschen oft sehr individuell verlaufen und verläuft bei jedem unterschiedlich in der Art, Länge und Intensität. Trauerende durchleben in der Regel sehr intensive und wechselhafte Gefühle und machen sich auch Sorgen, dass die emotionale Berg- und Talfahrt nie enden wird. Trauer ist ein Prozess, den sich der Trauernde zwar nicht selbst auswählen kann, der aber gestaltet werden kann, so dass es leichter fällt mit dem Verlust umzugehen. Das kann oft Arbeit sein, ja, manchmal sogar Schwerstarbeit für die Seele des Trauernden.
 
Mein Angebot
 
Innerhalb meines Beratungs-Angebotes kann ich Sie über passende Möglichkeiten der Trauerunterstützung informieren. Außerdem gebe ich Ihnen in der Begleitung die Möglichkeit und den Raum Ihren eigenen individuellen Trauerprozess zu gestalten. Zusammen mit Ihnen mache ich mich auf die Suche nach passenden Ausdrucksmöglichkeiten für Ihre Gefühle und biete Ihnen einen geschützten Raum an, in dem Sie sich mit Ihrer Trauer, Angst und Wut zeigen können. Ich unterstütze Sie darin, passende Formen des Abschiedes für sich zu finden. Bestimmte Rituale, kreative Methoden, spirituelle Praxis und Meditationen können dabei hilfreich sein. Ich begleite Sie darin, Ihre Trauer im Alltag besser zu bewältigen und den schmerzlichen Verlust so gut wie möglich ins eigene Leben zu integrieren.
Für Menschen, die queer leben
 
Eine Besonderheit besteht darin, dass Schwule, Lesben, bisexuelle und transsexuelle Menschen eine Minderheit in unserer Gesellschaft sind und oft noch aufgrund von Vorurteilen diskriminiert werden. Das Leben in der Minderheit kann zudem immer wieder Herausforderungen mit sich bringen. So können Fragen wie: Oute ich mich bei der Arbeit? Im Ausland? In neuen Gruppen? zum Problem werden. Als Belastung bei psychischen oder sozialen Problemen kann hinzukommen, dass es oft schwierig ist, eine passende professionelle Unterstützung zu finden. Die meisten Menschen, die heute einen Gesundheitsberuf studieren, lernen in ihrer Ausbildung häufig nichts oder nur sehr wenig über Homosexualität, Bisexualität, Transexualität und/oder über schwule und lesbische Lebensweisen. Es kann also durchaus passieren, dass man therapeutischem "Fachpersonal" begegnet, dass keine Erfahrung mit den Themen hat und dessen Einstellungen weniger von Wissen als von Vorurteilen geprägt ist.
 
Mein Angebot
 
In meinem Unterstützungsangebot begreife ich Homosexualität, Bisexualität und Transexualität nicht nur als sexuelle Orientierung, sondern als positive Lebensweise. Ich biete Menschen mit queerem Hintergrund einen geschützten Raum an, in dem ich mich parteilich für ihre Belange einsetze. Innerhalb meines ganzheitlichen Angebotes beziehe ich die Folgen, die Homophobie, Transphobie, Diskriminierung und Gewalt auf die Gesundheit haben können, mit ein.
Als spezielles Angebot biete ich zudem Coming-Out Beratung für Frauen und Mädchen an.